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Was heißt „vale"? Die spanischen Wörter, die in keinem Lehrbuch stehen

Nach dem ersten Tag in Spanien fragen sich die meisten dasselbe: Warum sagen hier alle ständig „vale"? Die Antwort: „vale" ist die Allzweckantwort des Landes – okay, alles klar, passt, machen wir, verstanden. Man kann ein halbes Telefonat damit bestreiten, und viele tun das auch.

Ähnlich geht es mit „tío" (wörtlich Onkel, gemeint: Alter), „guay" (cool), „hombre" (das kann Zustimmung, Zweifel oder Empörung sein, je nach Tonfall) und „venga" (komm schon, na los, tschüss – ja, auch tschüss). Im Wörterbuch steht hinter jedem dieser Wörter eine Bedeutung, im Gespräch sind es fünf – und zusammen halten sie den halben Dialog am Laufen.

Hier stehen sie mit dem, was wirklich dahintersteckt, und mit dem Hinweis, wann sie passen und wann nicht. Denn „tío" zum Beamten im Rathaus ist ungefähr so gut wie „Alter" zum deutschen Sachbearbeiter.

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